DAS NETZWERK

Ziel von CANNABIS-NET ist, die Grundlagen für die Erzeugung von Cannabis in Deutschland zu schaffen, um den inländischen Bedarf zu decken, aber auch die Exportkraft auszubauen. Wir entwickeln in Kooperations- und Einzelprojekten innovative Methoden und Produkte entlang der gesamten Cannabis-Wertschöpfungskette.

CANNABISGENETIKEN

ANBAU-, ERNTE- UND AUFBEREITUNGSTECHNOLOGIEN

EXTRAKTIONS- UND ANALYSEVERFAHREN

ENDPRODUKTE AUS CANNABIS

UNSER ANSATZ

FORSCHUNGSPOTENZIALE

Lange war der Anbau von Cannabis in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern verboten. Dadurch wurde auch das medizinische Potential von Cannabis über Jahrzehnte vernachlässigt und nicht erforscht. Seit der Legalisierung in 2017 steigt in Deutschland die Nachfrage nach Cannabisprodukten stetig an. CANNABIS-NET leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke.

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MEDIZINISCHE STANDARDS

Als Naturprodukt unterliegt Cannabis natürlichen Schwankungen, d.h. die Konzentration der einzelnen Wirkstoffe kann von Pflanze zu Pflanze variieren. Grundlegend für die Produktion von Arzneimitteln mit Cannabis ist aber eine einheitliche, hohe Qualität. Deshalb bedarf es Standardisierungsmaßnahmen auf allen Stufen der Herstellung, die sich an etablierten Richtlinien wie GMP (Good Manufacturing Practice) orientieren. Im Rahmen aller Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Netzwerks werden so sämtliche pharmezeutischen Vorgaben eingehalten.

MARKTKRAFT

Im Netzwerk steht die Verbindung einzelner Partner im Vordergrund: Die Partnerunternehmen erhalten Zugang zu einem exklusiven Kreis an Unternehmen, die mit Medizinalcannabis arbeiten. Neue Synergien entstehen, der Austausch wird intensiviert und es bieten sich einmalige Chancen zur gemeinschaftlichen Entwicklung neuer Technologien. So können sich die Unternehmen im rasch entwickelnden Markt einen Wettbewerbsvorteil sichern.

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INTERNATIONAL & SYNERGETISCH

Das Netzwerk setzt sich aus deutschen Unternehmen, die die komplette Wertschöpfungskette Cannabis abbilden, zusammen. Als internationales Netzwerk besteht CANNABIS-NET zudem aus kanadischen Unternehmen, die von einer besseren Vernetzung im deutschen Markt sowie der Expertise der deutschen Firmen hinsichtlich existierender Standards im Medizinalbereich profitieren. Durch die Einbindung eines im Medizinalhanf führenden Landes wie Kanada kann eine hohe Innovationskraft und Kompetenz im Netzwerk gesichert werden.

SCHWERPUNKTE

ZUCHT & ANBAU

Auf Grund des jahrzehntelangen Anbauverbots in Deutschland gibt es kaum Wissen um den Freilandanbau von Cannabis. Faktoren wie Standort, Sorte, geographische Herkunft und die auf dem Feld herrschenden Wachstumsbedingungen beeinflussen die enthaltenen Cannabinoide. Genetiken mit hohen Phytocannabinoid-Gehalten existieren bisher nicht und müssen durch gezielte Züchtungen etabliert werden. Auch müssen Anbaubedingungen optimiert werden, z.B. auch in Form von Beleuchtungssystemen für den Indoorbereich.

MASCHINENBAU & ERNTETECHNIK

Für den großflächigen Freilandanbau sind die bisher gängigen Ernteverfahren per Hand zu zeit- und kostenaufwändig. Außerdem steht für Medizinalhanf, bei dem qualitätsrelevante Eigenschaften wie die Phytocannabinoid-Gehalte bei der Ernte geprüft werden müssen, noch keine umfassende Methodik zur Messung zur Verfügung. Die Entwicklung einer Technologie zur Bestimmung der Cannabinoide in der Frischmasse der Pflanzen direkt im Feld  und eines maschinellen, feldtauglichen Erntesystems ist daher unbedingt erforderlich.

ANLAGENTECHNIK & TROCKNUNG

Empfindliche Produkte wie Hanfblüten erfordern einen schonenden Trocknungsprozess, um eine besonders hohe Produktqualität zu erzielen. Zentral dafür sind die GMP Standards, denen die getrockneten Blüten entsprechen müssen. Das erfordert die Entwicklung von geeigneten Trocknungsverfahren, Kältemittel, Steuuerungssystemen zur flexiblen Anpassung der Trocknung und und GMP-konformen Schnelltestverfahren zur Kontrolle der Verarbeitungsprozesse.

ANALYTIK & MESSTECHNIK

Es wird angenommen, dass in Cannabis außer bekannten oder als wirksam postulierten Inhaltsstoffen weitere Bestandteile zu einer verstärken Wirksamkeit beitragen. In der Züchtung wird die Auswahl weiterzuführender und vielversprechender Genetiken derzeit allerdings nur aufgrund der analytisch bestimmten Phytocannabinoid-Gehalte durchgeführt. So gehen eventuelle wertvolle Neuzüchtungen verloren. Durch neue Analysemethoden lässt sich der Wirkstoffgewinn jedoch maximieren.

DATENTECHNOLOGIE

Für eine GMP-konforme Dokumentation und die in diesen Ansätzen geforderte Datenintegrität ist es erforderlich, die während der Arzneimittelproduktion verwendete Software zu validieren. Gängige Datensoftwareprogramme müssen so weiterentwickelt werden, dass sie den Anforderungen an ein GMP-konformes Computersystem und den Anforderungen in Bezug auf den Cannabis-LifeCycle entsprechen.

ENDAPPLIKATIONEN & ZERTIFIZIERUNGEN

In der Arzneimittelproduktion steht die Qualitätssicherung an oberster Stelle. Dazu müssen standardisierte Spezifikationen für die zur Verarbeitung benötigen Rohmaterialien erstellt und die bestehenden GMP-Anforderungen eingehalten werden. Um mögliche Probleme im Prozess vom Anbau bis zum finalen drug product zu vermeiden, müssen mit Hilfe eines fundierten Ansatzes Risiken identifiziert, bewertet und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt und validiert werden.

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